Wie der Fileserver in unserer Online-Agentur unnötig wurde.

Wie der Fileserver in unserer Online-Agentur unnötig wurde.

Dropbox ist laut Website «Die beste Speicher- und Freigabelösung für Ihr Unternehmen». Wir finden, dass die Firma untertreibt. Dropbox ist auch die einfachste Backup-Lösung, die wir jemals in unserer Web-Agentur haben.

Wenn wir Homepages gestalten, fallen viele Design-Files an. Da unser Team interdisziplinär arbeitet und Jobs in gewissen Stadien die Hand wechseln, ist uns eine einfache Datenablage wichtig. Früher haben wir einen Fileserver eingesetzt, um unsere Dateien zentral zu speichern. 

Seit wir Dropbox einsetzen, um unsere Dateien zu verwalten, haben wir Hardwarekosten senken können. Unser alter Fileserver durfte in Pension gehen. Auf Ricardo hat er noch jemandem für Freude gesorgt.

Unser Setup ist denkbar einfach: Jedes unserer Geräte teilt sich den gleichen Dropbox-Account. Auf diese Weise wird jedes Gerät per Cloud aktualisiert, wenn es denn online ist. 

So hat jeder Computer immer den aktuellen Stand der Arbeiten auf der internen HD gepseichert. Was zu einem weiteren Vorteil führt: die Arbeit auf der internen Festplatte läuft viel flotter vonstatten, als wenn wir die Files über einen Server abrufen würden, der per Netzwerk mit unseren Computern verbunden ist.

Dropbox Schachtel

FTP geht in Pension. Rechts-Klick: teilen

We-Transfer in Ehren, aber der Komfort von Dropbox für das Teilen von Daten ist noch unerreicht. Unsere Files gleichen sich laufend mit der Cloud ab. Sobald ein Dokument auf dem Server ist, können wir im Finder mit der rechten Maustaste auf das Dokument klicken und «Dropbox-Link kopieren» wählen, um einen direkten Link auf das File oder den Ordner zu bekommen. Diesen Link können wir per E-mail, Whatsapp, SMS, Skype etc. verschicken. Basta. 

Möchten Sie jetzt noch per FTP auf eines unserer Files zugreifen?

Dropbox Share Screen Situation

File gelöscht! 
Stunden später…

Unser alter Fileserver wurde einmal täglich inkrementell gesichert. Zusätzlich gab es wöchentliche Backups, die wir in zwei Sets abwechslungsweise zuhause aufbewahrt hatten. Im Falle eines Feuers, oder dass der Sihlsee kommen würde, hätten wir so maximal 5 Tage Arbeit verloren.

Um ein Backup ist man erst froh, wenn man es braucht. Allerdings ist die Effizienz einer solchen Sicherung überschaubar: Normalerweise hat man nicht auf die schnellsten Speichermedien gesichert, weil diese zu teuer waren. Ausserdem ist die Suche in einem inkrementellen Backup nur mit spezieller Software möglich. Der Prozess der Wiederherstellung dauert für ein paar wenige Files schnell einige Stunden: Suchen – finden – richtiges Backup-Set einlegen – wiederherstellen – fertig.

Beim zweiten Mal ist man immer schneller. Nicht wahr? In dieser Zeit hat man unter Umständen die verlorene Arbeit neu aufgebaut. 

Daten-sicherheit à la Dropbox

Versehentlich gelöschte Files lassen sich in der Web-Oberfläche von Dropbox einfach wiederherstellen. Erst anzeigen, dann «Restore» klicken, eine Minute später sind die Files wieder auf die Harddisk zurücksynchronisiert.

Sieht man mal davon ab, dass auch Dropbox einer Firma gehört, welche in einem Land domiziliert ist, welches es mit dem Persönlichkeitsschutz wohl mehr oder weniger genau nimmt, darf man das Feature wirklich als sehr cooles Backup anschauen!

Dropbox View deleted Files

Dropbos Restore Files

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Pascal Widmer

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